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DIE KIRCHE

Kirchengebäude müssen sich stärker verändern, um zeitgemäßen Ansprüchen gerecht zu werden. Klima-, Raum- und Geldfaktoren spielen dabei die Hauptrolle.

Von Liva Haensel

Das neunköpfige D:4-Team, bestehend aus Immobilienwirten, Architekten und einem Theologen, berät Kirchengemeinden in ganz Deutschland in puncto Energieeinsparung, Umnutzung von Räumlichkeiten und Projektmanagement. Das Team ist gefragt, denn Kirchengemeinden haben häufig bauliche Probleme. Die Räume sind zu groß, die Kosten hoch. Was im 19. Jahrhundert als geeignet erschien, ist im 21. Jahrhundert nicht mehr finanzierbar.

Doch wo anfangen, wenn wenig Geld in der Kasse ist und Gemeinden oftmals noch über Räumlichkeiten aus einer Zeit verfügen, in der sie einmal 10 000 Mitglieder hatten? Gebäude zu vermieten oder sogar zu verkaufen tue einigen in der Seele weh – „ein sehr sensibles Feld“, sagt Geschäftsführer Nitschke.

Das D:4-Team hat mittlerweile vier Büros, eins davon auch in Österreich. Im EKBO-Bereich arbeitet D:4 gerade an 15 Projekten, darunter auch einem des Erzbistums Berlin.

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DIE KIRCHE 7.2.2010